Armenien – Gyumri – Emils Kleine Sonne – vom 16.-21. Juli 2017 … Infos folgen

 

 

Armenien – Gyumri, vom 30. April bis 5. Mai 2014 mit der Firma Wilhelm & Mayer Bau GmbHIMG_0127

Die Idee nach Gyumri zu fliegen und „Emils kleine Sonne” (Link: http://www.caritas-Vorarlberg.at/auslandshilfe/schwerpunktlaender/armenien/neubau-emils-kleine-sonne/) tatkräftig zu unterstützen wurde schon im Herbst 2013 geboren. Eine Idee reicht jedoch nicht aus, um so ein Projekt durchzuführen. Es geht dabei auch um die Bereitschaft, einen finanziellen Aufwand abzudecken und in die Persönlichkeitsentwicklung von jungen Menschen zu investieren.

Mit der Firma Wilhelm & Mayer Bau GmbH aus Götzis konnte ich einen starken Partner gewinnen, der sich sofort bereit erklärt hat, mit vier Lehrlingen und einem Lehrlingsausbildner dieses Projekt zu unterstützen. Geschäftsführer DI. Johannes Wilhelm hat sich spontan dazu entschlossen, diese „Reise” mit den Lehrlingen gemeinsam anzutreten. Eine Reise in eine andere Welt, mit anderen Normen und Regeln, mit komplett anderen Voraussetzungen, die Ende April 2014 begann. Es wurde eine Reise mit Eindrücken fürs Leben. Für Johannes Wilhelm ist es ein wichtiges Kriterium seiner Unternehmensphilosophie, die Persönlichkeitsentwicklung seiner Lehrlinge zu fördern. Dass dies keine leeren Worte sind, durfte ich sehr eindrücklich miterleben.

Johannes und Gerhard Beck (Lehrlingsteam) arbeiteten immer in gleicher Augenhöhe mit den Lehrlingen, packten an und unterstützen wo sie gerade gebraucht wurden. Johannes vermittelt mit seiner unkomplizierten offenen Art eine Verlässlichkeit, die für diese jungen Menschen viel Halt, Verbindlichkeit und Sicherheit bedeuten. Vollkommen konträr zu dieser hierarchisch aufgestellten Bauwelt, vor Ort. Schön zu erleben, mit welchem Engagement, Fachwissen und mit welcher Unermüdlichkeit diese jungen Menschen sich den ganzen Tag ins Zeug legten.

Wir haben im Team, mit allen unseren, von der Firma Hilti AG, zur Verfügung gestellten Messgeräten den gesamten Bau aufgenommen und vermossen, um für die kommenden Arbeiten eine gute und wichtige Basis zu schaffen.
So wurden unter anderem die Höhen für die Bodenplatte bestimmt, alle wichtigen Punkte eingemossen und so die Vorbereitungsarbeiten für den Holzbau um ein Vielfaches erleichtert.
Es gibt nun die Gewissheit, dass mit der armenischen Firma ein guter Griff getan wurde. Wir konnten erleben, dass die Armenier – trotz ihrer sehr reduzierten Mittel – ein hervorragendes Ergebnis liefern.
Neben den Vermessungsarbeiten haben alle angepackt, wo gerade helfende Hände gefragt waren.
Tief berührt und geerdet, sind wir gesund und voller neuer Eindrücke, nach sechs Tagen, wieder nach Hause zurückgekehrt.
Es bleibt nur zu sagen, dass wir nicht zum letzten Mal in diesem sehr spannenden Land waren …